Da ist es wieder. Kaum zu glauben! Mein Tandem steht wieder im Keller, ist wieder Teil meiner Sammlung. Wahnsinn! Hätte ich nie gedacht. Schon zwei Mal wurde mir ein Rad geklaut, zwei Mal habe ich es wieder bekommen. Ein Riesenglück. Aber man muss auch was dafür tun.
Mittwoch, 29. Oktober 2014
Montag, 27. Oktober 2014
Fahrrad-Einzelteile: das Pedal
Ein Fahrrad und seine Teile, das ist ein scheinbar großes Thema. Werden die einzelnen Kettenglieder mitgezählt? Oder: Was ist mit den Kugellagern? Viele Fragen haben mich zu diesem Thema erreicht. Mit der Auflösung des Fahrrad-Puzzels lasse ich mir noch ein paar Tage Zeit. Inzwischen habe ich langsam ein Moulton-Restaurierungsprojekt voran getrieben und fest gestellt, dass an dem englischen Rad die Pedale zerlegbar sind. Frage: Aus wie vielen Teilen besteht ein Pedal?Freitag, 17. Oktober 2014
Puzzelspiel: Aus wie vielen Teilen besteht ein Fahrrad?
Heute mal ein Beitrag aus der "Sendung-mit-der-Maus-Ecke"!
Preisfrage: Wie viele Einzelteile hat ein Fahrrad?
Die Frage, aus wie vielen Teilen ein Fahrrad besteht, habe ich mir schon oft gestellt, meistens dann, wenn ich etwas von einem Rad abgebaut und zerlegt habe. Es sind dann immer überraschend viele Komponenten, die plötzlich vor mir liegen und immer die Sorge: Kriege ich das auch alles wieder zusammen? Oder bleibt am Ende die eine berühmte Schraube übrig?
Andererseits finde ich es verblüffend, wie einfach und übersichtlich das Fahrrad konstruiert ist. Im Vergleich mit dem Auto besticht das Rad durch klare und leicht verstehbare Technik.
Nun, wer macht mit? Die- und derjenige, die oder der mir als Erste/r einen Kommentar mit der richtigen Zahl oder Schätzung schickt, gewinnt das Buch GPS für Biker.
Preisfrage: Wie viele Einzelteile hat ein Fahrrad?
Zerlegtes Klapprad: Aus wie vielen Teilen besteht es? Einige sehr wichtige
Teile fehlen. Welche?
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Andererseits finde ich es verblüffend, wie einfach und übersichtlich das Fahrrad konstruiert ist. Im Vergleich mit dem Auto besticht das Rad durch klare und leicht verstehbare Technik.
| Zu gewinnen: GPS-Buch |
Noch ein Tipp: Gemeint sind alle Teile und Komponenten, die sich mit den Händen und handelsüblichem Werkzeug zerlegen lassen, also keine geschweißten, genieteten oder verpressten Teile. Die Zahl der Einzelteile variiert nach Radtyp: Rennräder haben eher weniger, MTB mehr Komponenten. Mein Beispiel orientiert sich an einem Klapprad (genauer: ein Zerlegerad). Das Bild oben hilft, aber Achtung: Die 36-Loch-Hinterradnabe vom Typ F&S Duomatic ist nicht auseinander gebaut, die vordere Trommelbremse (links im Bild die roten Teile) mit der gleichen Speichenzahl schon.
Die Auflösung folgt in ein paar Tagen an dieser Stelle. Viel Erfolg beim zählen, raten, schätzen...
Montag, 13. Oktober 2014
Elbinsel-Alleycat: ein ganz normaler unnormaler Abend
| Elbinsel Allyecat vor dem Start am Spreehafen |
Sonntag, 5. Oktober 2014
Augen auf beim Reifenkauf: ein Produkt, drei Preise
Donnerstag, 2. Oktober 2014
Mit dem Brompton durch London: very, veeeeeery british!
London, das sind rote Doppeldeckerbusse, Black Cabs und die Tube. Und natürlich das Fahrrad. Seit ein paar Jahren boomt Cycling in der britischen Hauptstadt und entwickelt eine lebendige Szene. Londons blonder Bürgermeister Boris Johnson fördert nicht nur Radverkehrspolitik mit großem Eifer, sondern ein von der Barclay Bank gesponsertes Leihrad-System etabliert. Auch bei Touristen sind die so genannten blauen "Boris Bikes" sehr beliebt. Doch die coolste Art durch London zu radeln ist mit einem Brompton. Auch die kann man an der Themse mieten. Auf sehr originelle und günstige Weise.
Dienstag, 30. September 2014
Cool oder cooler? Die Novelle vom trügerischen Gefühl
Ich sitze in einem brandneuen, knallroten Audi A3 und denke: Wie cool ist das denn? Sehr cool! Auf den Türen steht e-tron. Denn der Audi fährt elektrisch. Cool eben, sehr cool. Leute glotzen. Es sind Leute, die was von Autos verstehen. Sie finden Autos wie den e-tron cool. Sehr cool.
Am Fischmarkt veranstaltet Audi gerade Probefahrten mit dem e-tron. Es geht um die Zukunft, um den innovativen Autoantrieb. Plug-In-Hybrid heißt die Technik, die ihn an den Vorderrädern kraftvoll nach vorne zieht. In der Autoindustrie ist das gerade der letzte Schrei: sauber, schnell, leise, sparsam - cool. Noch cooler: Wenn die Batterie leer ist, wird der A3 e-tron wie ein Handy an der Steckdose aufgeladen. Sonst fährt er ganz normal mit einem Benzinmotor. Hybrid ist cool. Ein Steckdosen-Hybrid noch cooler.
Da sitze ich also in meinem roten Plug-In-A3-e-tron-High-Tech-Audi und fühle mich cool, fortschrittlich, avantgardistisch, als einen, der an die Zukunft denkt, an Kinder, an die Umwelt, an Ölvorräte und Krisen. Ich denke, wenn alle so denken, müssten wir nicht so viel nachdenken. Ich denke, zu wenige denken so wie ich denke. Darum grübeln wir über Rohstoffe, Kriege, Krankheiten.
Dann will ich an der Alster rechts abbiegen, setze den Blinker und muss warten, lange warten. Das Wetter ist gut. Eine lange Reihe Radfahrer fährt über die Strasse. Sie haben Vorfahrt. Ich warte. Noch einer, noch eine. Und noch einer. Jetzt aber. Nein, noch eine. Sie sitzt auf einem blauen Koga Miyata Rennrad, auf dem Rücken eine schwarze Tasche. Kein Helm. Ihr blondes Haar weht im Wind. Dann sieht sie den Audi, meinen Audi. Ein Lächeln weht über ihr Gesicht. Es ist ein überlegenes Lächeln. Oder ist es ein mitleidiges Lächeln? Meint sie mich? Oder das Auto? Ich denke: Wie cool ist das denn?
Von hinten hupt einer. Er hat es eilig. Wie alle. Die Rennradfrau ist längst verschwunden und von hinten hupt ein Hektiker: Wie uncool ist das denn?
Am Fischmarkt veranstaltet Audi gerade Probefahrten mit dem e-tron. Es geht um die Zukunft, um den innovativen Autoantrieb. Plug-In-Hybrid heißt die Technik, die ihn an den Vorderrädern kraftvoll nach vorne zieht. In der Autoindustrie ist das gerade der letzte Schrei: sauber, schnell, leise, sparsam - cool. Noch cooler: Wenn die Batterie leer ist, wird der A3 e-tron wie ein Handy an der Steckdose aufgeladen. Sonst fährt er ganz normal mit einem Benzinmotor. Hybrid ist cool. Ein Steckdosen-Hybrid noch cooler.
Da sitze ich also in meinem roten Plug-In-A3-e-tron-High-Tech-Audi und fühle mich cool, fortschrittlich, avantgardistisch, als einen, der an die Zukunft denkt, an Kinder, an die Umwelt, an Ölvorräte und Krisen. Ich denke, wenn alle so denken, müssten wir nicht so viel nachdenken. Ich denke, zu wenige denken so wie ich denke. Darum grübeln wir über Rohstoffe, Kriege, Krankheiten.
Dann will ich an der Alster rechts abbiegen, setze den Blinker und muss warten, lange warten. Das Wetter ist gut. Eine lange Reihe Radfahrer fährt über die Strasse. Sie haben Vorfahrt. Ich warte. Noch einer, noch eine. Und noch einer. Jetzt aber. Nein, noch eine. Sie sitzt auf einem blauen Koga Miyata Rennrad, auf dem Rücken eine schwarze Tasche. Kein Helm. Ihr blondes Haar weht im Wind. Dann sieht sie den Audi, meinen Audi. Ein Lächeln weht über ihr Gesicht. Es ist ein überlegenes Lächeln. Oder ist es ein mitleidiges Lächeln? Meint sie mich? Oder das Auto? Ich denke: Wie cool ist das denn?
Von hinten hupt einer. Er hat es eilig. Wie alle. Die Rennradfrau ist längst verschwunden und von hinten hupt ein Hektiker: Wie uncool ist das denn?
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