Es war nur eine kleine Notiz in der "Elbvertiefung", dem Newsletter der ZEIT Hamburg: "A wall is a screen", stand da. Open-Air-Kino an wechselnden Orten. Fassaden, Brücken, Silos und Mauern werden zu Leinwänden für Kurzfilme. Und das alles mit dem Fahrrad. Start 22.15 Uhr am Südportal des Alten Elbtunnels. Hammer! Da musste ich dabei sein.
Montag, 27. Mai 2019
Dienstag, 14. Mai 2019
Hurra, Hamburg ist fahrradfreundlichste Großstadt
Na also, geht doch: Hamburg ist die fahrradfreundlichste Großstadt in Deutschland. Das zumindest geht aus einem Ranking der Coya-Versicherung hervor. Demnach erreicht die Hansestadt Platz 20 und liegt damit vor Berlin (27), Köln (28) und München (41). Na, wenn das kein Grund zum Feiern ist! Da darf man schon mal etwas lokalpatriotisch sein oder? Denn der Index der Fahrradstädte 2019 zieht 16 Kriterien in die Bewertung ein - mehr als die meisten anderen Fahrradstadt-Hitlisten.
Donnerstag, 9. Mai 2019
Fahrradstadt Hamburg: So will uns Jung von Matt in den Sattel bringen
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HOMEPAGE DER FAHRRADKAMPAGNE FÜR HAMBURG |
Freitag, 12. April 2019
Neue Cargobikes bei StadtRad: Viel Lust, etwas Frust
Sie sind da. Endlich. Seit ein paar Tagen bereichern 20 Lastenpedelec die Stadtrad-Flotte in Hamburg. Ich bin den Frachter aus dem "Heimathafen Wilhelmsburg" schon gefahren. Und bin begeistert. Überwiegend zumindest.
Donnerstag, 20. Dezember 2018
Stadtrad Hamburg mit neuen Modellen: Alles neu macht der Februar
Jetzt aber Tempo! Nur noch bis zum Silverstertag kann man auf einem der rund 2500 Leihfahräder von StadtRad Hambug eine Runde drehen. Dann werden sie eingesammelt und wohl mehrheitlich verschrottet. Im Januar ist Pause. Call-a-bike-Räder stehen dann in Hamburg nicht zur Verfügung. Erst im Februar stellt der Betreiber brandneue Fahrradmodelle an die insgesamt 214 Stationen. Die haben einen tieferen, damit bequemeren Durchstieg und das Bediendisplay nutzerfreundlich am Lenker verbaut. So weit die nüchterne Nachricht.
Doch es lohnt sich, einen genaueren Blick auf den Flottenwechsel zu legen. Vor allem frage ich mich: Was passiert mit den ausrangierten Alträdern. Die Antwort der Bahn-Pressestelle liest sich so:
"Ältere und nicht mehr betriebsbereite Räder werden demontiert und als Ersatzteilspender verwendet bzw. der Verwertung zugeführt. Bei den restlichen Rädern prüfen wir, ob diese zur Ausweitung unserer bestehenden Fahrradverleihsysteme verwendet werden können."
Letzterer Satz bedeutet, dass noch nutzbare Räder in anderen Call-a-bike-
Städten zum Einsatz kommen sollen. Wo genau? "Im Sinne der Nachhaltigkeit werde eine Weiterverwertung geprüft. "Zum jetztigen Zeitpunkt können wir aber keine Details nennen", so die Bahn weiter.
Nun, das ist schade. Wenige Tage vorm Abschied der roten StadtRad-Flotte will die Bahn nicht wissen, wo und wie viele Räder sie weiter verwendet. Ich habe da meine Zweifel und fürchte, das die meisten Exwemplare, wenn nicht sogar alle in der Schrottpresse landen. Sorry, Nachhaltigkeit geht anders.
Die von den Panther-Werken produzierten StadtRäder sind quasi unverwüstliche Panzer. Sie stammen aus den Baujahren 2009 bis 2015. Vor allem die jüngeren Exemplare sind sicherlich noch länger nutzbar. Es wäre ein Jammer wenn noch intaktes Material vernichtet würde
-Warum verkauft oder versteigert die Bahn die Räder nicht kostengünstig?
-Warum sspendet die Bahn die Räder nicht einer Flüchtlinksorganisation wie Westwind?
-Warum spendet den Bahn die Räder nicht? Abnehmer in der 3.Welt gäbe es reichlich.
Fragen über Fragen. Doch statt Antworten findet man derzeit nur Lobeshymnen über die zukunftigen Räder, das es E-Lastenräder geben soll und das Stationsnetz ausgebaut wird. Und, ach ja, dass es eine Preisanpassung nach oben geben wird.
Eigentlich bin ich großer Fan von StadtRad Hamburg. Aber hier scheint der Betreiber eine wichtige Chance zu vergeben. Im Sinner der Nachhaltigkeit, aber auch aus rein ökonomischen Kalkül wäre hier eine resourcenfreundliche Lösung wünschenswert.
Sorry liebe Bahn, aber ich meine Zweifel, dass die in Hamburg ausrangierten einen zweiten Frühling in einer anderen Stadt erleben werden. Aber vielleicht täusche ich mich ja.
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Das neue Stadtrad wird von der Derby Cycle Group produziert |
Doch es lohnt sich, einen genaueren Blick auf den Flottenwechsel zu legen. Vor allem frage ich mich: Was passiert mit den ausrangierten Alträdern. Die Antwort der Bahn-Pressestelle liest sich so:
"Ältere und nicht mehr betriebsbereite Räder werden demontiert und als Ersatzteilspender verwendet bzw. der Verwertung zugeführt. Bei den restlichen Rädern prüfen wir, ob diese zur Ausweitung unserer bestehenden Fahrradverleihsysteme verwendet werden können."
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Das Stationsnetz soll künftig kräftig wachsen |
Letzterer Satz bedeutet, dass noch nutzbare Räder in anderen Call-a-bike-
Städten zum Einsatz kommen sollen. Wo genau? "Im Sinne der Nachhaltigkeit werde eine Weiterverwertung geprüft. "Zum jetztigen Zeitpunkt können wir aber keine Details nennen", so die Bahn weiter.
Nun, das ist schade. Wenige Tage vorm Abschied der roten StadtRad-Flotte will die Bahn nicht wissen, wo und wie viele Räder sie weiter verwendet. Ich habe da meine Zweifel und fürchte, das die meisten Exwemplare, wenn nicht sogar alle in der Schrottpresse landen. Sorry, Nachhaltigkeit geht anders.
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StadtRad wird teurer: Ab Februar steigen die Tarife |
Die von den Panther-Werken produzierten StadtRäder sind quasi unverwüstliche Panzer. Sie stammen aus den Baujahren 2009 bis 2015. Vor allem die jüngeren Exemplare sind sicherlich noch länger nutzbar. Es wäre ein Jammer wenn noch intaktes Material vernichtet würde
-Warum verkauft oder versteigert die Bahn die Räder nicht kostengünstig?
-Warum sspendet die Bahn die Räder nicht einer Flüchtlinksorganisation wie Westwind?
-Warum spendet den Bahn die Räder nicht? Abnehmer in der 3.Welt gäbe es reichlich.
Fragen über Fragen. Doch statt Antworten findet man derzeit nur Lobeshymnen über die zukunftigen Räder, das es E-Lastenräder geben soll und das Stationsnetz ausgebaut wird. Und, ach ja, dass es eine Preisanpassung nach oben geben wird.
Eigentlich bin ich großer Fan von StadtRad Hamburg. Aber hier scheint der Betreiber eine wichtige Chance zu vergeben. Im Sinner der Nachhaltigkeit, aber auch aus rein ökonomischen Kalkül wäre hier eine resourcenfreundliche Lösung wünschenswert.
Sorry liebe Bahn, aber ich meine Zweifel, dass die in Hamburg ausrangierten einen zweiten Frühling in einer anderen Stadt erleben werden. Aber vielleicht täusche ich mich ja.
Montag, 20. August 2018
Cyclassics 2018: St-Pedali mit neuem Streckenrekord
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GettyImages: Profis kennen keine Reifenpannen |
Dienstag, 29. Mai 2018
Fahrradwochenende in Hamburg: viel Action, wenig Koordination
Die Velo Hamburg etabliert sich als wichtige Fahrradmesse und bekommt viel Lob. Trotzdem bleibt noch Luft nach oben. Vor allem an der Koordination mit anderen Fahrrad-Events am gleichen Wochenende hapert es.
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