Dienstag, 4. November 2014

Bike-Sharing: Endlich gibt es einen privaten Fahrrad-Verleih

Als Blogger lese ich gerne auch andere Blogger. Dazu gehört Andrea Reidl, die für die Wochenzeitung ZEIT bloggt und unter Velophil erstaunliche Zugriffszahlen generiert. Dort war jetzt von einer sehr charmanten Idee zu lesen: Bike-Sharing. In Berlin hat Felix Möller ein Internet-Portal namens Upperbike gestartet. Wer ein Fahrrad mieten möchte, weil er zu Besuch ist oder weil das eigene geklaut wurde der warum auch immer, findet bei Upperbike entsprechende Angebote zu günstigen Preisen. Andererseits können Fahrrad-Besitzer mit wenigen Klicks ihren Drahtesel auf der Onlineseite vorstellen und zum Ausleihen anbieten. Bei Autos gibt es so etwas schon länger. Darum ist es höchste Zeit, dass so ein sinnvolles Angebot auch für Fahrradfahrer entstanden ist. Bravo, ich applaudiere so laut ich kann Richtung Felix Möller nach Berlin.

Natürlich habe ich die Seite gleich mal getestet. Noch ist sie quasi auf Berlin beschränkt, auch wenn ein paar andere Städte bereits aufgelistet sind. Ist eben noch ganz frisch, dieses Upperbike. Schon jetzt funktioniert es bundesweit für Fahrradbesitzer, die ihr Rad anbieten wollen. Ich habe probeweise ein Klapprad eingestellt. Nach der Registrierung geht alles schnell. Menüführung und Funktionalität der Eingabemasken sind logisch und gut bedienbar aufgebaut. Nur die Kategorie Tandem konnte ich bei der Auswahl der Radtypen leider nicht entdecken; das ist verschmerzbar und wird sicher noch nachgeholt.

Nach fünf Minuten war alles erledigt und - voila - ich bin der erste Upperbike-Anbieter in Hamburg. Nun bin ich gespannt was passiert. Will wirklich einer mein Peugeot-Klappi zum Start der Wintersaison mieten? Ich bin da skeptisch. Aller Anfang ist schwer. Aber ich drücke Felix Möller alle Daumen für dieses Projekt. Es gehört unterstützt. Der Sharing-Gedanke liegt ja voll im Trend und wer weiß: Vielleicht ist Upperbike in ein paar Jahren eine ganz große Nummer.

So ganz superneu ist der Fahrrad-Sharinggedanke allerdings nicht. Schon länger gibt es mit Velogistics eine Verleih-Plattform für Lastenräder. Bei dieser Bike-Kategorie macht Fahrrad-Sharing noch mehr Sinn. Schließlich sind Lastenräder teuer und ein Kauf will gut überlegt sein. Zum testen, ausprobieren und für die Gelegenheitsnutzung ist so eine Lastenrad-Ausleihe darum eine tolle Sache. Demnächst plane ich für einen Kleintransport dort mal einen Long John zu borgen. Über meine Erfahrungen werde ich wie immer an dieser Stelle berichten.


Mittwoch, 29. Oktober 2014

Hurra, mein Tandem ist wieder da!

Da ist es wieder. Kaum zu glauben! Mein Tandem steht wieder im Keller, ist wieder Teil meiner Sammlung. Wahnsinn! Hätte ich nie gedacht. Schon zwei Mal wurde mir ein Rad geklaut, zwei Mal habe ich es wieder bekommen. Ein Riesenglück. Aber man muss auch was dafür tun.

Montag, 27. Oktober 2014

Fahrrad-Einzelteile: das Pedal


Ein Fahrrad und seine Teile, das ist ein scheinbar großes Thema. Werden die einzelnen Kettenglieder mitgezählt? Oder: Was ist mit den Kugellagern? Viele Fragen haben mich zu diesem Thema erreicht. Mit der Auflösung des Fahrrad-Puzzels lasse ich mir noch ein paar Tage Zeit. Inzwischen habe ich langsam ein Moulton-Restaurierungsprojekt voran getrieben und fest gestellt, dass an dem englischen Rad die Pedale zerlegbar sind. Frage: Aus wie vielen Teilen besteht ein Pedal?

Freitag, 17. Oktober 2014

Puzzelspiel: Aus wie vielen Teilen besteht ein Fahrrad?

Heute mal ein Beitrag aus der "Sendung-mit-der-Maus-Ecke"!
Preisfrage: Wie viele Einzelteile hat ein Fahrrad?
Zerlegtes Klapprad: Aus wie vielen Teilen besteht es? Einige sehr wichtige
Teile fehlen. Welche?
Die Frage, aus wie vielen Teilen ein Fahrrad besteht, habe ich mir schon oft gestellt, meistens dann, wenn ich etwas von einem Rad abgebaut und zerlegt habe. Es sind dann immer überraschend viele Komponenten, die plötzlich vor mir liegen und immer die Sorge: Kriege ich das auch alles wieder zusammen? Oder bleibt am Ende die eine berühmte Schraube übrig?

Andererseits finde ich es verblüffend, wie einfach und übersichtlich das Fahrrad konstruiert ist. Im Vergleich mit dem Auto besticht das Rad durch klare und leicht verstehbare Technik.

Zu gewinnen: GPS-Buch
Nun, wer macht mit? Die- und derjenige, die oder der mir als Erste/r einen Kommentar mit der richtigen Zahl oder Schätzung schickt, gewinnt das Buch GPS für Biker.


Noch ein Tipp: Gemeint sind alle Teile und Komponenten, die sich mit den Händen und handelsüblichem Werkzeug zerlegen lassen, also keine geschweißten, genieteten oder verpressten Teile. Die Zahl der Einzelteile variiert nach Radtyp: Rennräder haben eher weniger, MTB mehr Komponenten. Mein Beispiel orientiert sich an einem Klapprad (genauer: ein Zerlegerad). Das Bild oben hilft, aber Achtung: Die 36-Loch-Hinterradnabe vom Typ F&S Duomatic ist nicht auseinander gebaut, die vordere Trommelbremse (links im Bild die roten Teile) mit der gleichen Speichenzahl schon.

Die Auflösung folgt in ein paar Tagen an dieser Stelle. Viel Erfolg beim zählen, raten, schätzen...


Montag, 13. Oktober 2014

Elbinsel-Alleycat: ein ganz normaler unnormaler Abend

Elbinsel Allyecat vor dem Start am Spreehafen
Es sollte ein ganz normaler Abend werden. Eine Alleycat in Wilhelmsburg, also eine Art Schnitzeljagd auf dem Rad. So was machen überwiegend Radkuriere, teilnehmen darf aber jeder. Ich mag Allyecats, besonders die Elbinselalleycat. Sie findet zum dritten Mal quasi direkt vor meiner Haustür statt und glänzt mit toller Strecke und guter Organisation. Doch mir kam kurz nach dem Start buchstäblich etwas dazwischen. Eine Radfahrerin um genau zu sein. Und statt bei der Alleycat-Abschlussparty in einer Sauerkrautfabrik endete mein Rennen in der Notaufnahme eines Krankenhauses.

Sonntag, 5. Oktober 2014

Augen auf beim Reifenkauf: ein Produkt, drei Preise

Reifenpreise sind offenbar so elastisch wie das Produkt, um das es dabei geht. So meine Erfahrung bei einem Einkauf in der Hamburger BOC Filiale am Nedderfeld. Was war passiert?
Schwalbe Marathon-Reifen 35 -349: 16,90 statt 36,50 Euro

Donnerstag, 2. Oktober 2014

Mit dem Brompton durch London: very, veeeeeery british!



London, das sind rote Doppeldeckerbusse, Black Cabs und die Tube. Und natürlich das Fahrrad. Seit ein paar Jahren boomt Cycling in der britischen Hauptstadt und entwickelt eine lebendige Szene. Londons blonder Bürgermeister Boris Johnson fördert nicht nur Radverkehrspolitik mit großem Eifer, sondern ein von der Barclay Bank gesponsertes Leihrad-System etabliert. Auch bei Touristen sind die so genannten blauen "Boris Bikes" sehr beliebt. Doch die coolste Art durch London zu radeln ist mit einem Brompton. Auch die kann man an der Themse mieten. Auf sehr originelle und günstige Weise.